Christian Schwarke

ev. Theologie; TU Dresden

Die Sprache Kanaans. Kulturelle Mehrspachigkeit udn die Forderung nach Übersetzung traditionell-religiöser Sprache

  • Seit seinen Anfängen arbeitet sich das Christentum an der Übersetzung seiner Inhalte in andere Sprachen und Vorstellungshorizonte ab.
  • Seit 1800 lässt sich ein Auseinanderdriften christlicher und allgemein vewendeter Sprache im deutschen Sprachraum beobachten. Darauf reagieren liberale Theologen mit der Bemühung um Übersetzung traditioneller Ausdrucksformen.
  • Diese Bewegung verstärkt sich im 20. Jahrhundert und findet ihren Ausdruck u.a. in zahlreichen Bibelübertragungen.  Intern entstehen daraus Konflikte um die Persistenz der Inhalte bei wechselnden Übersetzungen. Extern wird die Übersetzbarkeit des Religiösen zur Bedingung der Teilnahme am öffentlichen Diskurs gemacht.

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